Landesgartenschau
Bingen 2008 - Rheinland Pfalz
Nach
Kaiserslautern (2000) und Trier (2004)
war nun 2008 Bingen am Mittelrhein
Veranstaltungsort einer Landesgartenschau in RLP. Mit diesem Projekt versuchte Bingen
unter anderem aus dem Schatten des am
gegenüberliegendem Rheinufer gelegenen, und
wesentlich bekannteren Rüdesheim heraus zu
treten.
Die Landesgartenschau bot Bingen
die Chance nachhaltig Tourismus und
Tourismusgewerbe der Region zu stärken, was
sich in höheren Besucherzahlen durch die
gewonnene Popularität niederschlug.
Im Zuge der Landesgartenschau wurden durch
die verantwortlichen Planer, wie dem freien
Landschaftsplaner Stefan Fromm, zahlreiche
Projekte umgesetzt, die Bingen für Besucher
attraktiver machten. Dabei bezogen
die Planungen natürlich auch die Nutzung
nach der Landesgartenschau mit ein. So wurde
im Hafen die Verkehrsführung verändert
und es wurde eine Uferpromenade neu
geschaffen. In diesem Bereich entstand nach Ende
der Landesgartenschau auch ein neues
Wohngebiet.
Das einstige Kleinod Bingens, die
Hindenburganlage mit ihrem Park wurde
umfassend rekonstruiert, um ihre
alte Anziehungskraft auf die Bewohner und
Besucher Bingens wiederzuerlangen. So ist
das Rheinufer beim Mäuseturm durch den
Rückbau alter Bahnanlagen wieder frei
zugänglich. In diesem Bereich sind
die Bereitstellung attraktiver
Freizeitangebote gelungen. Bleibt zu hoffen, dass Bingen so aus der
Ausrichtung der Landesgartenschau auch
nachhaltig einen Schub in seiner
touristischen Entwicklung bekommt. Das würde
sich sicher auch in der wirtschaftlichen
Situation spürbar verbessernd auswirken.
Die Landesgartenschau in Bingen öffnete ihre
Tore vom 18. April bis 19. Oktober 2008. |
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