Landesgartenschau Bingen 2008 - Rheinland Pfalz



Nach Kaiserslautern (2000) und Trier (2004) war nun 2008 Bingen am Mittelrhein Veranstaltungsort einer Landesgartenschau in RLP. Mit diesem Projekt versuchte Bingen unter anderem aus dem Schatten des am gegenüberliegendem Rheinufer gelegenen, und wesentlich bekannteren Rüdesheim heraus zu treten.

Bingen am Rhein - Bildquelle: wikipedia.deDie Landesgartenschau bot Bingen die Chance nachhaltig Tourismus und Tourismusgewerbe der Region zu stärken, was sich in höheren Besucherzahlen durch die gewonnene Popularität niederschlug.

Im Zuge der Landesgartenschau wurden durch die verantwortlichen Planer, wie dem freien Landschaftsplaner Stefan Fromm, zahlreiche Projekte umgesetzt, die Bingen für Besucher attraktiver machten. Dabei bezogen die Planungen natürlich auch die Nutzung nach der Landesgartenschau mit ein. So wurde im Hafen die Verkehrsführung verändert und es wurde eine Uferpromenade neu geschaffen. In diesem Bereich entstand nach Ende der Landesgartenschau auch ein neues Wohngebiet.

Das einstige Kleinod Bingens, die Hindenburganlage mit ihrem Park wurde umfassend rekonstruiert, um ihre alte Anziehungskraft auf die Bewohner und Besucher Bingens wiederzuerlangen. So ist das Rheinufer beim Mäuseturm durch den Rückbau alter Bahnanlagen wieder frei zugänglich. In diesem Bereich sind die Bereitstellung attraktiver Freizeitangebote gelungen. Bleibt zu hoffen, dass Bingen so aus der Ausrichtung der Landesgartenschau auch nachhaltig einen Schub in seiner touristischen Entwicklung bekommt. Das würde sich sicher auch in der wirtschaftlichen Situation spürbar verbessernd auswirken.

Die Landesgartenschau in Bingen öffnete ihre Tore vom 18. April bis 19. Oktober 2008.

 

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